Hoffnung: „Hoffnung ist das Ding mit Federn“

· Ute Stephanie Mansion

Zitate zum Thema Hoffnung stammen meistens von bekannten Männern, häufig Schriftstellern. Dabei haben sich natürlich auch Frauen hoffnungsvoll geäußert. Die Sichtweisen-Redaktion hofft, dass in Zitaten- und Aphorismen-Sammlungen Frauen künftig öfter vertreten sein werden. Wir haben ein wenig gegraben und folgende Aussagen berühmter Frauen zum Thema Hoffnung gefunden.

Rechts ist ein Rotkehlchen zu sehen, das auf einem Zweig hockt. Auf Blättern daran liegt etwas Schnee, im Hintergrund schweben weiße Wolken.
Bild: Pixabay/Florian Hölzl

„Hoffnung“ ist das Ding mit Federn – das in der Seele nistet – und die Melodie ohne Worte singt – und niemals aufhört – niemals.

Emily Dickinson (1830–1886), US-amerikanische Dichterin

Um glücklich zu sein, muss man eine große Aufgabe und eine große Hoffnung haben.

Ricarda Huch (1864–1947), deutsche Schriftstellerin, Philosophin und Historikerin

Optimismus ist der Glaube, der zum Erfolg führt; man kann nichts erreichen ohne Hoffnung.

Helen Keller (1880–1968), taubblinde US-amerikanische Schriftstellerin und Aktivistin

Hoffnung bedeutet, aktiv zu werden. Ich glaube, wir müssen Hoffnung neu definieren, denn sie wird gegen uns verwendet. Wenn Hoffnung da ist, muss man nichts tun, aber das ist das Gegenteil von Hoffnung.

Greta Thunberg (geb. 2003), schwedische Aktivistin

Es ist ein Wunder, dass ich all meine Hoffnungen noch nicht aufgegeben habe, denn sie erscheinen absurd und unerfüllbar. Doch ich halte daran fest, trotz allem, weil ich noch stets an das Gute im Menschen glaube.

Anne Frank (1929–1945), Opfer des Holocaust, bekannt für ihr Tagebuch

Der eigentlichste Kern der Freundschaft: ein Glaube, ein Hoffen, ein gemeinsames Werk! Es liegt eine große Freude darin.

Annette von Droste-Hülshoff (1797–1848) zugeschrieben, deutsche Schriftstellerin

Über das Kommen mancher Leute tröstet uns nichts als die Hoffnung auf ihr Gehen.

Marie von Ebner-Eschenbach, Schriftstellerin

Schwerpunktthema: Hoffnung

Hoffnung in scheinbar hoffnungslosen Zeiten: Um dieses Gefühl, diese Tugend, diese Haltung geht es in unserem Schwerpunkt. Menschen berichten, worauf sie hoffen. Einen tiefen Einblick in die Geschichte des Begriffs und was Hoffnung für Menschen in ihren jeweiligen Epochen bedeutete, erhalten alle, die zwei Bücher zum Thema lesen. Wir stellen sie vor. Die Berichte, die Bücher und auch die Zitate bekannter Frauen inspirieren zum Nachdenken über eigene Hoffnungen.

Zurück

Weitere Beiträge

Sehen im Alter: Was gut läuft und was besser ginge

21.07.2024

Impulsvorträge und Diskussionen in fünf Workshops auf der Fachtagung "Sehen im Alter" zeigen: Es gibt viele Veranstaltungen, Angebote und Ideen, um die Probleme älterer Menschen mit Sehbehinderungen anzugehen.

Mehr zu: Sehen im Alter: Was gut läuft und was besser ginge

Format: Audio, Text / Schlagwort: Gesellschaft, Medizin & Forschung, Veranstaltung

Workshop in einem größeren Raum: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sitzen in einer Reihe; vorne befinden sich ein Mann und eine Frau, die jeweils ein Mikro in der Hand halten.

Ableismus: „Du gehörst hier nicht hin“

01.12.2021

Ableismus im Arbeitsleben: Viele Fähigkeiten werden Menschen mit Behinderung abgesprochen. Karina H. berichtet, was sie an einem Arbeitsplatz erlebt hat.

Mehr zu: Ableismus: „Du gehörst hier nicht hin“

Format: Text / Schlagwort: Gesellschaft

Vor einem hellen Hintergrund stehen mehrere rote Spielfiguren beisammen. In einigem Abstand steht alleine eine schwarze Spielfigur.