Zitate zum Thema Hoffnung stammen meistens von bekannten Männern, häufig Schriftstellern. Dabei haben sich natürlich auch Frauen hoffnungsvoll geäußert. Die Sichtweisen-Redaktion hofft, dass in Zitaten- und Aphorismen-Sammlungen Frauen künftig öfter vertreten sein werden. Wir haben ein wenig gegraben und folgende Aussagen berühmter Frauen zum Thema Hoffnung gefunden.
„Hoffnung“ ist das Ding mit Federn – das in der Seele nistet – und die Melodie ohne Worte singt – und niemals aufhört – niemals.
Emily Dickinson (1830–1886), US-amerikanische Dichterin
Um glücklich zu sein, muss man eine große Aufgabe und eine große Hoffnung haben.
Ricarda Huch (1864–1947), deutsche Schriftstellerin, Philosophin und Historikerin
Optimismus ist der Glaube, der zum Erfolg führt; man kann nichts erreichen ohne Hoffnung.
Helen Keller (1880–1968), taubblinde US-amerikanische Schriftstellerin und Aktivistin
Hoffnung bedeutet, aktiv zu werden. Ich glaube, wir müssen Hoffnung neu definieren, denn sie wird gegen uns verwendet. Wenn Hoffnung da ist, muss man nichts tun, aber das ist das Gegenteil von Hoffnung.
Greta Thunberg (geb. 2003), schwedische Aktivistin
Es ist ein Wunder, dass ich all meine Hoffnungen noch nicht aufgegeben habe, denn sie erscheinen absurd und unerfüllbar. Doch ich halte daran fest, trotz allem, weil ich noch stets an das Gute im Menschen glaube.
Anne Frank (1929–1945), Opfer des Holocaust, bekannt für ihr Tagebuch
Der eigentlichste Kern der Freundschaft: ein Glaube, ein Hoffen, ein gemeinsames Werk! Es liegt eine große Freude darin.
Annette von Droste-Hülshoff (1797–1848) zugeschrieben, deutsche Schriftstellerin
Über das Kommen mancher Leute tröstet uns nichts als die Hoffnung auf ihr Gehen.
Marie von Ebner-Eschenbach, Schriftstellerin
Schwerpunktthema: Hoffnung
Hoffnung in scheinbar hoffnungslosen Zeiten: Um dieses Gefühl, diese Tugend, diese Haltung geht es in unserem Schwerpunkt. Menschen berichten, worauf sie hoffen. Einen tiefen Einblick in die Geschichte des Begriffs und was Hoffnung für Menschen in ihren jeweiligen Epochen bedeutete, erhalten alle, die zwei Bücher zum Thema lesen. Wir stellen sie vor. Die Berichte, die Bücher und auch die Zitate bekannter Frauen inspirieren zum Nachdenken über eigene Hoffnungen.
- Wir haben Menschen mit Augenerkrankungen gefragt, was sie „hoffen – für sich und für andere“. Ihre Antworten betreffen sowohl das Sehen, die Politik als auch das Leben selbst.
- Mit „Hoffnung von der Antike bis heute“ beschäftigen sich die Autoren Philipp Blom und Jonas Grethlein. Wir stellen beide Werke vor.
- „Hoffnung ist das Ding mit Federn“ für Emily Dickinson. Mit starken Worten haben sieben berühmte Frauen ihre Gedanken zum Thema Hoffnung festgehalten.