„Wege in den Beruf“ für taubblinde Menschen

Eine Frau mit braunem Ledermantel lormt auf der Hand eines anderen Menschen. An ihrem Ringfinger ist ein breiter, goldener Ring.
Bild: DBSV

Für Menschen, die taubblind oder hörsehbehindert sind, ist es sehr schwierig, beruflich Fuß zu fassen. Um Abhilfe zu schaffen, wurde 2020 das Projekt „Wege in den Beruf“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, berufliche Bildungsangebote für taubblinde und hörsehbehinderte Menschen an vier Standorten (Hannover, Stuttgart, Chemnitz, Berlin) einzurichten. Als Kooperationspartner haben sich das Deutsche Taubblindenwerk in Hannover, die Nikolauspflege in Stuttgart und das Sächsische Förderzentrum SFZ in Chemnitz zusammengeschlossen. Das Projekt geht noch bis Ende Mai nächsten Jahres – es hat dann fünf Jahre gedauert.

Bisher wurden Konzepte für den Personenkreis taubblinder und hörsehbehinderter Menschen erarbeitet, zum Beispiel eine berufliche Grundrehabilitation „Hören Sehen Tasten“, die Berufsausbildung Fachpraktiker/in Informatik und die Berufsausbildung Fachpraktiker/in Hauswirtschaft.

Diese Bildungsangebote werden fortlaufend von taubblinden und hörsehbehinderten Menschen getestet. Die Ergebnisse fließen in die Weiterentwicklung der Konzepte ein. 2025 sollen die Bildungsangebote an den oben genannten Standorten beginnen. Schon jetzt gibt es dort und online ein Angebot zur beruflichen Beratung für taubblinde und hörsehbehinderte Menschen.

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