Teilhabe-Community von Aktion Mensch und Ipsos

Das Bild zeigt die Hände eines Benutzers, der eine Tastatur bedient.
Bild: Aktion Mensch/Thilo Schmülgen

Menschen mit Beeinträchtigungen werden bei vielen Forschungsvorhaben und Umfragen wenig bis gar nicht berücksichtigt. Die Aktion Mensch hat darum gemeinsam mit dem Markt- und Sozialforschungsinstitut Ipsos Anfang dieses Jahres ein Teilhabe-Panel gegründet, auch Teilhabe-Community genannt, also Teilhabe-Gemeinschaft. Damit sollen Menschen mit einer Beeinträchtigung eine stärkere Stimme in der Sozial- sowie in der Markt- und Meinungsforschung erhalten.

Community mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen

Die Teilhabe-Community besteht derzeit aus etwa 900 Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen. In Zukunft soll die Community auf mehrere Tausend Mitglieder anwachsen. Innerhalb der Community können sie sich zu Themen wie Barrierefreiheit, Mobilität, Arbeit, Alltag, Freizeit, Gesundheit und vielem mehr austauschen.

Registrierung an der Teilhabe-Community

Unternehmen und Organisationen können für Umfragen oder Interviews Mitglieder der Community rekrutieren sowie zu Gruppendiskussionen oder Produkttests einladen. Wer sich in der Teilhabe-Community registrieren möchte, muss mindestens 16 Jahre alt sein und eine dauerhafte Beeinträchtigung oder Behinderung haben.

Die Registrierung ist unter diesem Link kostenlos und unverbindlich möglich

Weitere Informationen im Web

Zurück

Weitere Neuigkeiten

Bund der Kriegsblinden löst sich 2026 auf

24.10.2025

Der Bund der Kriegsblinden Deutschlands e. V. wird sich im Sommer 2026 auflösen. Warum das so ist und welche Möglichkeiten die verbliebenen Mitglieder erhalten sollen.

Mehr zu: Bund der Kriegsblinden löst sich 2026 auf

Format: Text / Schlagwort: DBSV

Logo vom Bund der Kriegsblinden Deutschlands: ein nackter Mann mit Schild in der Hand beugt sich zur Seite und bedeckt seine Augen.

Mängel bei Inklusion im Katastrophenmanagement

20.05.2024

Inwiefern werden Menschen mit Behinderungen im Katastrophenmanagement mitgedacht? Das und mehr hat die Studie KIM untersucht.

Mehr zu: Mängel bei Inklusion im Katastrophenmanagement

Format: Text / Schlagwort: Gesellschaft

Ein Screenshot der Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes, kurz Warn-App NINA. Links ist ein Ticker mit aktuellen Warnungen zu sehen, rechts eine Landkarte dazu.