Neanderthal-Museum: „Bei Anruf Kultur“

Familienführung im Neanderthal Museum: Kinder und Erwachsene betrachten ein etwa hüfthohes Baby Mammut mit langem Fell. Der Guide zeigt auf den Rücken des Tieres.
Bild: 2021 Neanderthal Museum / Holger Neumann

Das Neanderthal Museum in Erkrath bei Düsseldorf macht nun auch mit beim Projekt „Bei Anruf Kultur.“ Für alle, die das Museum nicht selbst besuchen können, zum Beispiel weil sie blind sind, bietet das Haus nun auch telefonische Führungen an. Das Museum liegt in der Nähe der Stelle, an der 1856 Überreste des Neandertalers gefunden wurden. Es präsentiert auf moderne Weise Funde, Werkzeuge und viele Informationen zur menschlichen Entwicklungsgeschichte.

„Bei Anruf Kultur“ lädt dazu ein, Ausstellungen am Telefon kostenlos zu erleben. Ein professioneller Guide aus dem jeweiligen Haus führt eine Stunde durch eine Ausstellung. Im Programm sind Museen, Gedenkstätten und Sammlungen aus dem gesamten Bundesgebiet. Es ist auch möglich, Fragen zu stellen. Eine Anmeldung ist jeweils erforderlich. Interessierte erhalten am Tag vor der Führung die telefonischen Zugangsdaten, die sie für die Führung brauchen.

Buchungen sind möglich unter
E-Mail: buchung@beianrufkultur.de oder
Telefon: 0 40 / 20 94 04 - 36

Das Programm ist abrufbar unter
Telefon: 0 40/ 20 94 04 - 66

Mehr Informationen unter:
www.beianrufkultur.de
www.neanderthal.de

Zurück

Weitere Neuigkeiten

Die Spiele gehen weiter: Paralympics in Paris

14.08.2024

In Paris geht’s sportlich weiter: Bei den Paralympics vom 28. August bis zum 8. September 2024 gehen 4.400 Athletinnen und Athleten aus aller Welt an den Start.

Mehr zu: Die Spiele gehen weiter: Paralympics in Paris

Format: Text / Schlagwort: Sport, Veranstaltung

Die 14-jährige Johanna Döhler schwimmt in Schmetterlingstechnik, auch Delfin genannt, eine Bahn: Sie hat die Arme zur Seite ausgebreitet und holt Luft. Sie trägt eine dunkle Badekappe und eine Schwimmbrille.

Antidiskriminierungsstelle: Mehr Anfragen als je zuvor

07.08.2025

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat ihren Jahresbericht für 2024 vorgelegt. Die meisten Ratsuchenden erleben Diskriminierung im Arbeitsleben.

Mehr zu: Antidiskriminierungsstelle: Mehr Anfragen als je zuvor

Format: Text / Schlagwort: Gesellschaft, Recht / Schwerpunkte: Ableismus

Das gelbe Heft mit dem Jahresbericht der Antidiskriminierungsstelle hält Ferda Ataman bei der Bundespressekonerenz hoch. Die unabhängigen Bundesbeauftragte hat braune, ondulierte Haare und trägt einen hellen Blazer.