Klischeehafte Darstellung in den Medien

Das österreichische Marktforschungsinstitut MediaAffairs hat eine Studie vorgelegt, die zeigt: Menschen mit Behinderung sind in Massenmedien unterrepräsentiert. Vor sieben Jahren hatte MediaAffairs bereits eine Studie dazu vorgelegt und stellt nun fest, dass sich seitdem nicht viel verändert hat.

Es seien vor allem die Paralympics und Wohltätigkeitsveranstaltungen, über die im Zusammenhang mit Menschen mit Behinderung berichtet werde. Besonders letztere würden klischeehafte Darstellungen begünstigen. Während Menschen mit Behinderung in den Massenmedien häufig als Opfer gezeigt würden, träten sie auf Social Media selbstbewusst und fordernd auf.

Verzerrtes Bild von Menschen mit Behinderungen

Dieser große Unterschied, sagt Studienautorin Maria Pernegger, sei ein klarer Beleg dafür, dass das Bild von Menschen mit Behinderung in der Öffentlichkeit noch immer verzerrt ist.

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