Klischeehafte Darstellung in den Medien

Das österreichische Marktforschungsinstitut MediaAffairs hat eine Studie vorgelegt, die zeigt: Menschen mit Behinderung sind in Massenmedien unterrepräsentiert. Vor sieben Jahren hatte MediaAffairs bereits eine Studie dazu vorgelegt und stellt nun fest, dass sich seitdem nicht viel verändert hat.

Es seien vor allem die Paralympics und Wohltätigkeitsveranstaltungen, über die im Zusammenhang mit Menschen mit Behinderung berichtet werde. Besonders letztere würden klischeehafte Darstellungen begünstigen. Während Menschen mit Behinderung in den Massenmedien häufig als Opfer gezeigt würden, träten sie auf Social Media selbstbewusst und fordernd auf.

Verzerrtes Bild von Menschen mit Behinderungen

Dieser große Unterschied, sagt Studienautorin Maria Pernegger, sei ein klarer Beleg dafür, dass das Bild von Menschen mit Behinderung in der Öffentlichkeit noch immer verzerrt ist.

Zurück

Weitere Neuigkeiten

Bundesteilhabepreis 2025 ausgeschrieben

01.10.2024

Bis Ende Dezember können Projekte, die die digitale Teilhabe von Menschen mit Behinderung an Bildung und Arbeit vorantreiben, eingereicht werden.

Mehr zu: Bundesteilhabepreis 2025 ausgeschrieben

Format: Text / Schlagwort: Gesellschaft

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil schaut lächelnd direkt in die Kamera. Er trägt einen dunklen Sakko mit einem weißen Hemd. Er hat schwarze Haare, sein Bart ist kurz rasiert. Im Hintergrund sind helle Gebäude und Pflanzen zu sehen.

Neanderthal-Museum: „Bei Anruf Kultur“

29.02.2024

Am Telefon eine Ausstellung erleben: Das Projekt „Bei Anruf Kultur“ macht’s möglich. Auch das Neanderthal Museum ist dabei und bietet Führungen zur Evolutionsgeschichte an.

Mehr zu: Neanderthal-Museum: „Bei Anruf Kultur“

Format: Text / Schlagwort: Freizeit, Kultur, Veranstaltung

Familienführung im Neanderthal Museum: Kinder und Erwachsene betrachten ein etwa hüfthohes Baby Mammut mit langem Fell. Der Guide zeigt auf den Rücken des Tieres.