Seit dem 12. September steht der Deutsche Meister 2026 im Blindenfußball fest: Es ist die SF Blau-Gelb Blista Marburg. Das Team sicherte sich die Meisterschaft durch einen 3:0-Erfolg gegen den MTV Stuttgart am Finalspieltag der Blindenfußball-Bundesliga auf dem Kennedyplatz in Essen. Der Finalspieltag fand in diesem Jahr vor einer besonderen Kulisse in Rahmen der Fußball-Inklusionstage der DFB-Stiftung Sepp Herberger statt.
Für die Marburger ist es der siebte Meistertitel. Finalgegner MTV Stuttgart hat bisher ebenso viele Meistertitel erobert.
Taime Kuttig von der SF Blau-Gelb Blista Marburg ist am Ende der Saison mit 16 Treffern bester Torschütze seiner Mannschaft. Er wurde auch als bester Spieler der Blindenfußball-Bundesliga Saison 2026 ausgezeichnet.
Pop-up-Stadion in Essen
Hervogehoben wird die starke Abwehrleistung der Marburger: Sie kassierten über die Saison nur zwei Gegentreffer in neun Partien.
„Wer acht von neun Spielen gewinnt und die ganze Spielzeit über ungeschlagen bleibt, der ist am Saisonende auch verdient Deutscher Meister.“, sagte DFB-Vizepräsident und Vorstandsvorsitzender der DFB-Stiftung Sepp Herberger Ralph-Uwe Schaffert. Mit dem Oberbürgermeister der Stadt Essen,Thomas Kufen, und Peter Frymuth, Präsident des Fußballverbandes Niederrhein, überreichte er die DFB-Meisterplakette an die Siegemannschaft. Vizemeister wurde der FC St. Pauli.
Ausgetragen wurde der Finaltag in einem Pop-Up-Stadion mit rund 2.300 Tribünenplätzen auf dem Essener Kennedyplatz im Rahmen der Fußball-Inklusionstage.
Ergebnisse des Finalspieltags
- FC Ingolstadt – 1. FC Köln – 2:1
- VSC/BSS Wien – Fortuna Düsseldorf – 0:0
- Hertha BSC – FC Schalke 04 – 3:1
- MTV Stuttgart – SF BG Blista Marburg – 0:3
- FC St. Pauli – Borussia Dortmund – 6:1