Bündnis fordert geregelte Zulassung von E-Scootern
E-Scooter, die im Weg stehen oder liegen, sind auch auf den Gehwegen Berlins ein Ärgernis. Der Allgemeine Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin und der Fachverband Fußverkehr Deutschland „Fuss e. V.“ haben darum ein Bündnis ins Leben gerufen, dem sich mehr als 40 Organisationen angeschlossen haben.
Das Bündnis setzt sich dafür ein, dass mit den neuen Sondernutzungsvereinbarungen ab 1. April 2027 nur noch so viele E-Scooter im öffentlichen Raum zugelassen werden, wie auf den vorhandenen Abstellflächen Platz finden.
Keine E-Scooter auf Gehwegen
Ziel ist es, das wilde Abstellen der Fahrzeuge zu beenden und die Gehwege von diesen Barrieren zu befreien. Im Vorfeld der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am 20. September bezogen mehrere Parteien Position zu dem Thema.
Für die Linke kündigte Spitzenkandidatin Elif Eralp an: „Neue Erlaubnisse gibt es nur noch für stationsgebundene Angebote.“ SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach erklärte: „E-Scooter dürfen nur in ausgewiesenen Abstell- und Parkzonen abgestellt werden.“ Auch Bündnis 90/Die Grünen stellte sich hinter die Forderung des Bündnisses.