Hörspielpreis wird erst 2025 wieder verliehen

Der Hörspielpreis der Kriegsblinden, eine weiße runde Scheibe auf einem durchsichtigen Sockel, steht auf einem blauen Untergrund. Der runde Pokal erinnert durch ringförmig angeordneten Rillen an eine Musikplatte.
Der Hörspielpreis der Kriegsblinden  ·  Bild: Film- und Medienstiftung NRW/Hojabr Riahi

Die Verleihung des „Hörspielpreises der Kriegsblinden – Preis für Radiokunst“ wird in diesem Jahr ausgesetzt und findet erst wieder 2025 statt. Dies haben die beiden Träger der renommierten Auszeichnung, die Film- und Medienstiftung NRW (FMS) und der DBSV, beschlossen. Mit dem Hörspielpreis wird jedes Jahr ein Original-Hörspiel ausgezeichnet, das in herausragender Weise die Möglichkeit der Kunstform realisiert und erweitert. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 5.000 Euro dotiert. Bis zur Verleihung 2025 wird der Preis mit einer breiteren Ausrichtung im Audiobereich weiterentwickelt.

„Wir wollen das erste Jahr meiner Amtszeit dafür nutzen, diesen wichtigen Preis neu aufzusetzen und größer zu machen“, sagt Walid Nakschbandi, Geschäftsführer der Film- und Medienstiftung NRW. „Der Bereich Audio hat eine enorme gesellschaftliche Relevanz und ist nicht mehr nur auf das klassische Hörspiel beschränkt. Der ,Hörspielpreis der Kriegsblinden – Preis für Radiokunst‘ muss und wird mit der Zeit gehen, und so ist eine Neugestaltung unabdingbar.“

Der DBSV-Beauftragte für den Hörspielpreis, Klaus Hahn, erklärt: „Der DBSV hat 2020 die Mitträgerschaft vom Bund der Kriegsblinden übernommen und seitdem mit der FMS den Preis weiterentwickelt. Die nun anstehende Neuausrichtung ist die Fortsetzung dieses Prozesses. Das Genre Hörspiel wird seinen Platz in der Medienwelt der Zukunft haben.“

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