Deutscher Hörfilmpreis 2026 - die Nominierungen stehen fest

Audiodeskription (AD) ermöglicht es blinden und sehbehinderten Menschen, Filme als Ganzes wahrzunehmen. Bei der Verleihung des 24. Deutschen Hörfilmpreises in Berlin werden die besten Audiodeskriptions-Teams ausgezeichnet. Nominiert sind 20 Spielfilme, Serien und Dokumentationen. Sie haben die Chance, am 24. März in ihrer Kategorie eine ADele, eine Trophäe aus Keramik, zu gewinnen.

Vor dem offiziellen Banner des Deutschen Hörfilmpreises stehen Leslie Malton (links) und Felix von Manteuffel. Beide halten sich eine Hand ans Ohr, als Geste, dass sie etwas hören.  ·  Bild: DBSV/Oliver Ziebe

Für die beste akustische Bildbeschreibung (Audiodeskription) verleiht der DBSV auch 2026 in sechs Kategorien den Deutschen Hörfilmpreis. Dafür nominiert wurden 20 Produktionen. Wer eine Siegestrophäe - eine ADele - gewinnt, wird am 25. März bekannt gegeben. Die festliche Gala und Preisverleihung, die erneut im Berliner Kulturdenkmal und Traditionskino Colosseum stattfindet, wird unter www.deutscher-hoerfilmpreis.de im Livestream übertragen. Hier die Nominierungen im Detail.

Spielfilm Kino

  • Like A Complete Unknown
    (USA 2024, Regie: James Mangold)
    eingereicht von FFS Film- und Fernseh-Synchron
  • September 5
    (Deutschland 2024, Regie: Tim Fehlbaum)
    eingereicht von Nicolai Produktion im Auftrag der Constantin Film
  • Sorda – Der Klang der Welt
    (Spanien 2025, Regie: Eva Libertad)
    eingereicht von 48hearts productions / speaker-search

Spielfilm TV/Mediatheken/Streaming

  • Brick
    (Deutschland 2025, Regie: Philip Koch)
    eingereicht von Netflix und VSI
  • Konklave
    (USA/Großbritannien 2024, Regie: Edward Berger)
    eingereicht von Deutsche Hörfilm gGmbH
  • Nostalgia
    (Frankreich/Italien 2022, Regie: Mario Martone)
    eingereicht von ARTE
  • Tatort: Borowski und das Haupt der Medusa
    (Deutschland 2024, Regie: Lars Kraume)
    eingereicht vom NDR – Norddeutscher Rundfunk

Serie

  • Achtsam Morden
    (Deutschland 2024, Regie: Martina Plura und Max Zähle)
    eingereicht von Netflix und VSI
  • Hundertdreizehn
    (Deutschland/Österreich 2025, Regie: Rick Ostermann)
    eingereicht von Windlight Pictures
  • Oktoberfest 1905 (Staffel 2)
    (Deutschland 2025, Regie: Stephan Lacant)
    eingereicht vom BR – Bayerischer Rundfunk

Dokumentation

  • Girls Don't Cry
    (Deutschland 2025, Regie: Sigrid Klausmann, Lina Lužytė)
    eingereicht von Farbfilm Verleih & Schneegans Productions
  • Magisches Frankreich – Von der Provence zu den Pyrenäen
    (Frankreich 2021-2024, Regie: Heike Grebe, Michael Riegler)
    eingereicht vom NDR - Norddeutscher Rundfunk
  • Stille ist ein schönes Geräusch
    (Deutschland 2024, Regie: Nathalie Lamb)
    eingereicht vom SWR – Südwestrundfunk
  • Warten auf den Wolf
    (Belgien/Frankreich 2023, Regie: Tanguy Dumortier, Olivier Larrey)
    eingereicht vom MDR – Mitteldeutscher Rundfunk

Kinder- und Jugendfilm

  • Ein Sommer in Sommerby
    (Deutschland 2025, Regie: Mara Eibl-Eibesfeldt)
    eingereicht vom SWR – Südwestrundfunk
  • Elio
    (USA 2025, Regie: Madeline Sharafian, Domee Shi, Adrian Molina)
    eingereicht von The Walt Disney Company
  • Pumuckl und das große Missverständnis
    (Deutschland 2025, Regie: Marcus H. Rosenmüller)
    eingereicht von Nicolai Produktion im Auftrag der Constantin Film
  • Tommi Tatze (Tabby McTat)
    (Großbritannien 2023, Regie: Jac Hamman & Sarah Scrimgeour)
    eingereicht von Studio Hamburg Synchron und ZDF

Filmerbe

  • Die Verliebten
    (BRD 1987, Regie: Jeanine Meerapfel)
    eingereicht von Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen
  • Solo Sunny
    (DDR 1979, Regie: Konrad Wolf)
    eingereicht von der DEFA-Stiftung

Der 24. Deutsche Hörfilmpreis 2026 wird gefördert durch die Aktion Mensch. Hauptsponsor ist Pfizer Pharma GmbH.

Zu weiteren Infos rund um den Deutschen Hörfilmpreis

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